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Vogtensien - Impulse für die Museumspädagogik
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Die Reihe "Vogtensien - Impulse für die Museumspädagogik", herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Markus Walz,  veröffentlicht praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten. Sie bevorzugt Hochschulschriften, die mit dem gleich ausgerichteten "Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik" ausgezeichnet sind. Diesen Förderpreis lobt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig seit 2006 jährlich aus. Schriften und Förderpreis erinnern an Dr. Arnold Vogt (1952 - 2004), der von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig war. Sein umfangreiches wissenschaftliches Werk, vielfältige Impulse zu Fachtagungen, aber auch seine Funktionen als Vorsitzender, später Ehrenvorsitzender des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V. (AKMPO) wirken nachhaltig in diesem Wissens- und Praxisfeld. Die Stiftung_A fördert diese Reihe durch Zuschüsse zu den Herstellungskosten.
Die Bände der Reihe sind im Angebot kostenloser Fachliteratur der Stiftung_A erhältlich.

 
Dagmar Wunderlich, Museen aus der Perspektive von Jugendlichen
Evaluation eines Realschulprojekts im Kontext kultureller Bildung
Berlin 2013, BibSpider, 104 Seiten, ISBN 978-3-936960-80-8, 24,- Euro
Band
2

2013
Das Thema kulturelle Bildung und kulturelle Bildungsprojekte ist allgegenwärtig. Doch was sagen eigentlich diejenigen dazu, für die die Angebote geschaffen werden? Treffen die Programme deren Interessen und Bedürfnisse?
Die Schülerinnen und Schüler, die am Realschulpilotprojekt des Deutschen Historischen Museums in Berlin teilnahmen, konnten im Rahmen von Gruppendiskussionen ihre Meinung zu dem Kooperationsprojekt zwischen Schule und Museum ausdrücken. Die Analyse gilt insbesondere den Fragen, welchen Interessen der Jugendlichen die Institution Museum nachkommen kann und inwieweit die Ziele der Vermittlungsarbeit und die Potenziale des Museums als Ort kultureller Bildung mit den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler korrespondieren.
Die Hypothesen generierende qualitative Methode der Gruppendiskussion öffnet den Raum für unerwartete, überraschende Antworten und ermöglicht die subjektive Relevanzsetzung derer, an die sich das kulturelle Bildungsangebot richtet: Die Jugendlichen selbst haben das Wort.
Ausgezeichnet mit dem »Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik 2007«. Überarbeitete Fassung.
externe Links: Inhaltsverzeichnis, Einleitung

 
Christian Bies, Kunstmuseen als Lern- und Erfahrungsorte
Eine Evaluation museumspädagogischer Arbeit mit Schulklassen zu zeitgenössischer Kunst
Berlin 2012, BibSpider, 175 Seiten, ISBN 978-3-936960-66-2, 26,- Euro
Band
1

2012
Das aktuelle Interesse für Kompetenz- statt Informationsvermittlung stärkt die Aufmerksamkeit für ästhetische Bildung und die Kunstmuseen als außerschulische Lernorte. Diese empirische Studie konzentriert sich auf Klassenverbände der Sekundarstufen in museumspädagogischen Projekten vor zeitgenössischer Kunst: Der Blick gilt allen Beteiligten und dem Vermittlungsprozess, insbesondere aber den Sichtweisen und Wünschen der Schülerinnen und Schüler.
Im Ergebnis zeigt sich die durchschlagende Bedeutung von Emotionalität, Sinnlichkeit, Spannungsreichtum und kreativer Praxis, aber auch vom Erleben in der Gruppe. Zentrale Komponenten der Vermittlungsarbeit sind Annäherungshilfen bei interpretatorischen Fragen sowie zum jeweiligen Kunstbegriff. Demnach nehmen Schülerinnen und Schüler museumspädagogische Projekte eher erfahrungs- und erlebnisorientiert wahr; die Lernhaltigkeit tritt – unabhängig vom tatsächlich Gelernten – in den Hintergrund. Dieser Wahrnehmung entspricht, dass die Schülerinnen und Schüler die Güte der Projekte insbesondere an deren Differenz zu schulischen Lern- und Arbeitsweisen festmachen.
Ausgezeichnet mit dem »Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik 2008«. Überarbeitete Fassung.